Exkursionen

Das Haspelmoor in seiner heutigen Gestalt ist einerseits geprägt durch den massiven Torfabau früherer Jahre  ( 170 Jahre lang ) und der nunmehrigen Erholung des geschützten Teile diese Moores. Nach dem Besuch des Mooresfuhren wir nach Hörbach am Rande des Moores zu einer Brotzeit und besuchen danach die Pfarrkirche St.Andreas eine romanische, in der Spätgotik und 1718 umgebaute Kirche mit dem Täuferbrunnen. Dieser Brunnen wurde in Erinnerung der 1527 hingerichteten vier Hörbacher Täufer errichtet. Damach geht es nach Althegnenberg  mit der ehemaligen Walfahrtskirch St. Maria und der "Bergkapelle" aus 1676 mit Erweiterung im Jahre 1762. Die Bergkapelle steht auf dem Hügel einer ehemaligen Motte aus dem Hochmittelalter. Weiter führte uns der Weg nach  Hofhegnenberg in das Seegrasmuseum der Familie Prieverts .  Den Kontakt hat uns unser Mitglied Dr. Peter Kalus verschafft.  Seegras wurde als Polstermaterial für Möbel und zum Spinnen genutzt. Dieses Seegras hat jedoch nichts mit dem an der Nordsee beheimateten Seegras zu tun. Es ist eine Binnenpflanze, die nur im Volksmund Seegras genannt wir. Noch nach dem Ende des 2. WK wurde hier Seegras zur Weiterverarbeitung genutzt. Im Museum konnten wir den Weg des Seegrases von der Ernte bis zur Verarbeitung anhand von Originalwerkzeugen besichtigen. Die Familie Ptieverts betreibt in Ihrem Gebäude auch ein Puppentheater Man kann dort vielseitige selbst hergestellte Stabpuppen bewundern. Das Museum ist eine Reise wert.

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Motte - Hügel und Kapelle

20190914 Hofhegnenberg

Seegrasmuseum

Im Moor 1

Im Moor

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Bei unserem letzten Vereinstreffen am 14. März 2019 im Gasthof „Zur Post“ in Pestenacker trafen wir uns vorher zu einem ganz besonderem Rundgang durch die Weltkulturerbestätte. Unser Vereinsmitglied und Vorsitzender des Trägervereins „Prähistorische Siedlung Pestenacker e.V.“ Dr. Ernst Rieber berichtete in einem spannenden Vortrag über die Ausgrabungsfunde sowie über das Leben und die Arbeit in der jungsteinzeitlichen Siedlung. Zu unserer Gruppe von Vereinsmitgliedern gesellte sich kurzzeitig auch Bürgermeister Christian Bolz hinzu und begrüßte uns im Namen der Gemeinde Weil.

Am 24. Januar fand das erste Treffen unseres Vereins in 2019 in Rott statt. Gestartet haben wir mit der Besichtigung der St. Ottilien Kapelle, begleitet von dem sachkundigen Führer Herrn Eberhard.

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St. Ottilien Kapelle Rott

Bei der Kapelle handelte es sich ursprünglich um eine hölzerne Einödkapelle, die 1483 durch eine steinerne ersetzt wurde und die sich nun im Zuge der Ausweitung des Dorfes an der Landstraße Richtung Landsberg am Ortsausgang befindet. 1775 erhielt die Kapelle nach einer Renovierung ihre jetzige Gestalt. Der Bauherr, Abt Engelbert Goggl ist mit seinem Wappen im Chorbogen verewigt. 

schichtwerk Gilching :         Römer-Bajuwarenmuseum Gilching

Museum Raisting  Raisting :        Raisting Heimatmuseum

Rochlhausinnen11 300x200   Thaining :       Rochlhaus Thaining

archaeologischer park  HerrschingArcheologischer Park Herrsching

    Epfach :       Museum Abodiacum / Epfach

                                  Egling :        Heimatmuseum Egling an der Paar

Manching war eine der bedeutendsten keltischen Städte Europas. Vor 2000 Jahren lebten dort Kelten in einer Gemeinschaft mit bis zu 10.000 Menschen, vergleichbar mit der Einwohnerzahl von Rom zur damaligen Zeit. Als erste Station der Exkursion stand daher das Kelten- und Römermuseum in Manching auf dem Programm, mit einer Führung durch die Sonderausstellung: „Die Bilderwelt der Kelten“. Im Anschluss an die Führung wurde die reguläre Ausstellung besucht, die einen umfassenden Einblick in das Leben der Kelten in Manching bietet. Erwähnenswert sind auch die im Museum ausgestellten Funde zur römischen Geschichte. Besonders hervorzuheben sind die zwei militärischen Patrouillenboote aus dem römischen Kastell Oberstimm aus der Zeit Kaiser Trajans (98-117), deren Wracks aus der Donau geborgen wurden.

Kelten

Der Begriff Kelten wird synonym für die Menschen verwendet, die in der „Eisenzeit“ im Gebiet von Böhmen über Süddeutschland bis nach Burgund in Stammesverbänden in einer ähnlichen Lebensweise lebten. Die Epoche beginnt um 800 v. Chr. und endet um die Zeitenwende. Die größte Ausdehnung hat die Kultur der Kelten um 250 v. Chr., die zu dieser Zeit vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer reichte.

(Dr. Peter Kalus)

Von etwa einem Dutzend Teilnehmern wurde am 19.5.2018 die Stadt und die Umgebung von Blaubeuren besucht. Vor der Führung im urgeschichtlichen Museum war noch Zeit für einen Rundgang in der hübschen und betriebsamen Altstadt.

 ( Zusätzliche Bilder unter diesem Link )

Angeregt durch einen Bericht über den Erwerb eines Weingutes namens Rauchbichl ( bzw Rauhenpuchlhof ) 1589 in Terlan durch die Diessener Augustiner  Chorherren unter dem Probst Balthasar Ginter fanden wir heraus, daß dieses Weingut unter dem Namen Rauchenpichlhof nach wie vor existiert. So führte uns eine dreitägige Exkursion vom 06.04. bis 08.04.2018 nach Terlan in Südtirol.

Am 01.03.2018 besuchten Mitglieder unseres Vereins den Ort Thaining. Ziel war der Besuch der Kirche St. Wolfgang und des Rochlhauses.Am 01.03.2018 besuchten Mitglieder unseres Vereins den Ort Thaining. Ziel war der Besuch der Kirche St. Wolfgang und des Rochlhauses.Die Filial- und Votivkirche St. Wolfgang wurde vonm Thaininger Johann Scheffler zu Ehren der Gottesmutter und des Hl. Wolfgang als Dank für seine Gesundung gestiftet und erbaut. Franziska Ostner, ehemalige Schuldirektorin in Thaining, führte uns sachkundig durch den wundervoll ausgestatteten Sakralbau sowie auch anschließend durch das gegenüberliegende Rochlhaus.

Dr. Sabine Pfannenberg (Besuch des Missionsmuseums der Erzabtei St. Ottilien am 18.01.2018 und einer Führung mit Schwerpunkt „Korea Sammlung“ durch Pater Theophil Gaus OSB, Direktor des Missionsmuseums)

Das Missionsmuseum in Sankt Ottilien entstand auf Initiative des Gründers der Abtei, Erzabt Norbert Weber. Es dokumentiert die Geschichte der Missionsarbeit der Benediktiner und beherbergt eine völker- und naturkundliche Sammlung aus den Missionsgebieten des Klosters in Deutsch-Ostafrika*, dem nördlichen Teil von Korea, der Mandschurei und Zululand**.

Nächste Termine

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 15.9.2019 Exkursion nach Hof- und Althegenberg

Abfahrt Utting Dorfbrunnen 8.30

01.03.2018 17.00 Thaining

Führung* durch das Rochelhaus und Kirche St. Wolfgang. Treffen am Rochelhaus. Danach    ( ca. 19 Uhr) Treffen der Kulturlandschafts-freunde im Gasthof „Alter Wirt“ in Thaining

Exkursionen

15.4.2018. Peißenberg

Führung* durch Albin Völk: alter Ortsteil "Stamach" mit Peißenberger Ortsgeschichte,  bronzezeitl. Hügelgräber, Trasse röm. Zeitstellung,  Burgstall Jaisburg, Burgstall Georgsburg mit St.-Georgskapelle 

28.4.2018 Burgstall Windach

Abfahrt mit Bus um 13 Uhr Bahnhof Dießen. Ver-anstaltet von dem Arbeitskreis der Heimatfor-scher des Ammerseegebietes:

http://heimatforscher-diessen.de

 

 

*Die Kosten übernimmt der Verein, jedoch würden wir uns über eine Spende freuen.

 

Regelmäßige Treffen

Weiterhin werden wir uns alle 4 bis 6 Wochen mit unseren Mitgliedern und Freunden in verschiede-nen Orten unserer Region zusammenfinden und jeweils ein dem Ort zugehöriges Kulturland-schaftselement besuchen. Die Termine finden Sie unter

www.kulturlandschaften.eu

Geplante Exkursionen

Die genauen Termine stehen noch nicht fest. So-bald sie bekannt sind, werden sie auf unserer Homepage veröffentlicht: : www.kulturlandschaften.eu

Wessobrunn Klosterführung

Schloss Runkelstein Bozen 2 tägig

Urgeschichtliches Museum

Blaubeuren

Archeologischer Park Kempten

Rasso Pilgerweg Grafrath


Verein Kulturlandschaft Ammersee-Lech.eV.

Sonnenstrasse 1 86911 Dießen

Stand 10.1.2018

am 28.10.2017am 28.10.2017

Im Jahr 2017 beschäftigte sich der Verein Kulturlandschaft Ammersee-Lech schwerpunktmäßig mit den Römern in unserer Region. Die letzte Fahrt des Jahres führte uns deshalb zu einem Ort des frühen kriegerischen Aufeinandertreffens von den Römern mit der einheimischen Bevölkerung, nach Oberammergau.

Eines der Projekte unseres Vereins ist eine Ausstellung zum Thema "Die Römer in unserer Region". Zur Einstimmung darauf fuhren wir am 6.5.2017 zum Römerkastell Biriciana (Weißenburg) und zur ehemaligen Residenz des Deutschen Ordens nach Ellingen. Die Gemeinde Weil in unserer Region gehörte von 1260 bis zur Säkularisation 1806 zur Deutsch-Ordens-Provinz in der Ballei Franken. Weil wurde von einem Kastner vertreten, der dem Komtur in Blumenthal (bei Aichach) unterstand. Der zuständige Landeskomtur saß in Ellingen.

Am Samstag, den 18.2.2017 besuchten wir im Rahmen der 1. Fahrt des Jahres 2017 das Hutter Museum und die Petersberger Basilika in Erdweg. Am Samstag, den 18.2.2017 besuchten wir im Rahmen der 1. Fahrt des Jahres 2017 das Hutter Museum und die Petersberger Basilika in Erdweg. 
Nach einer kürzeren Fahrt von Dießen nach Erdweg trafen wir an der Basilka unsere Führerin, Frau Zeller, vom Förderverein des Hutter Museums in Erdweg.

am 25.9.2016

In unserer Region haben wir mit der prähistorischen Siedlung in Pestenacker Anteil an der UNESCO-Welterbe-Stätte „Pfahlbausiedlungen im Alpenraum“. Diesem Thema nimmt sich die Landesausstellung Baden-Würtemberg an. Mit zwei Kleinbussen fuhren wir bei herrlichem Wetter Richtung Federsee.

 

Kulturlandschaft Ammersee-Lech e.V.

Sonnenstrasse 1, 86911 Dießen am Ammersee , E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

                                                                                                    Dießen 29.9.2017

Liebe Freunde und Mitglieder unseres Vereins,

nach der Sommerpause findet nun unser nächstes Treffen

am 12.10.2017 in der Gestütsgaststätte in Achselschwang um 19.00 statt.

Im formellen Teil wird uns Herr Bruchhaus über die Nutzung der interaktiven Karte der Kulturlandschaftselemente in unserer Region informieren und ich den Entwurf unseres Werbe - Flyers sowie die nächsten Terminplanungen vorstellen.

Herr Bruchhaus hat auf unsere Homepage die notwendigen Informationen, insbesonders auch zur Nutzung des Bildarchives, zusammengestellt. ( www.kulturlandschaften.eu )

Thematisch werden wir uns mit der Historie des Staatsgutes Achselschwang beschäftigen, wobei der Schwerpunkt auf Geschichte und Bausubstanz liegen wird. Die derzeitige Nutzung soll nur am Rande thematisiert werden.

Im Juli hatten wir uns in Weil getroffen, um uns über den Deutschen Orden und seiner Verbindung zu Weil zu informieren. Im September waren Herr Kalus und ich im Gebiet des Deutschen Ordens und haben dort Kontakt mit an der Heimatforschung interessierten Menschen gehabt. Ich habe einige informative Bilder aus dem Gebiet des ehemaligen Deutsch - Ordens Staates mitgebracht.

Natürlich wünsche ich mir jedoch eine Diskussion und Anregungen zu unseren Themenbereichen. Schauen Sie sich doch bitte unsere Homepage an. Wir werden noch für diesen Herbst eine weitere Exkursion anbieten. Sie wird zum keltischen Heiligtum Döttenbichl und dem Oberammergaumuseum in Oberammergau führen. Derzeit ist als Zeitpunkt Samstag, 28.10.2017 vorgesehen. Es kommt nächste Woche aber eine gesonderte Einladung.

Wenn Sie beabsichtigen, an der Exkursion teilzunehmen, senden Sie bitte zur Erleichterung der Planung unverbindlich vorab eine Mail.

Viele Grüße

Klaus Horney

 

 

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