Die 1934 entdeckte Moorsiedlung aus der Jungsteinzeit in Pestenacker wird vom  Verein "Prähistorische Siedlung Petenacker e.V. betreut und tws rekonstruiert. Als Grundlage dienen hierzu die Ergebnisse der Forschungsgrabung des Bayer. Landesamtes für Denkmalpflege in den Jahren 1988 - 1993.

 

Dem Feuchtboden in der vermoorten Talaue des Verlorenen Baches ist es zu verdanken, daß Zeugnisse wie Keramikgefäße, Werkzeuge, Schmuck, organische Funde, z. B. Sämereien, Getreide, Nahrungsreste jeder Art, erhalten geblieben sind. Sogar hölzerne Fundamente und aufgehende Wände dieser 5500 Jahre alten Häuser hat der Moorboden konserviert. Die in Bayern beispiellosen Holzbaubefunde lassen sich bis auf das Jahr genau datieren - 3496 v. Chr. Jede Neubau- und Reparaturmaßnahme ist heute noch sichtbar.

Großes Aufsehen erregten einige Funde, die unmittelbar am Ort ihrer Nutzung freigelegt wurden: z. B. ein Textilstück, das heute als das älteste in Bayern gilt oder ein Dolch, wie ihn auch "Ötzi" vom Hauslabjoch in Österreich getragen hat. Noch nie konnten in Bayern Konstruktionen und Funktionen von steinzeitlichen Häusern so eingehend und detailliert erforscht werden. Die Ergebnisse bilden die Grundlage für das Museum in Pestenacker.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege verzeichnet das Bodendenkmal als Siedlung der Altheimer Gruppe unter der Denkmalnummer D-1-7831-0057.[1] Seit 2011 ist die Siedlung Bestandteil des UNESCO-Projekts Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen.

 

Nähere Informationen und Winterbesuchszeiten finden Sie unter

Prähistorische Siedlung Pestenacker

Staatsstraße 2052
86947 Weil-Pestenacker

089-134857
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www.prähistorische-siedlung-pestenacker.de
www.museen-in-bayern....lung-pestenacker.html

SA. -So 14 - 17 Uhr

 

 

 

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