Prof. Czysz: Cervisia Römische Bierbrauer in Raetien       Vortrag  10.3.2020 19.30 Pfarrsaal Maria Himmelfahrt Landsberg,   Ludwigstrasse 127

 

 Termine 2020

 22.01.2020 Treffen in Seefeld-Oberalting Bräustüberl 19.00  Uhr   Einladung                                                                                                                                                                            4.03.2020 Treffen in Eresing Alter Wirt 19.00 Uhr                                                                                                                                                                                                                   29.04.2020 Treffen in Egling    (Ort und Zeit werden noch mitgeteilt                                                                                                                                                                                                 

 Der Burgstall Ödenburg

auch Edenburg, Thaining, Schlossberg genannt, ist eine abgegangene Höhenburg bei 705 m ü. NN auf dem Schlossberg etwa 1400 Meter ostnordöstlich der Kirche in Thaining im Landkreis Landsberg am Lech in Bayern. Als Besitzer der im 11. Jahrhundert erwähnten Burg werden die Grafen von Abenstein genannt. Nachdem die Burg Mitte des 16. Jahrhunderts eingestürzt war, verödete der Burgstall und zeigt heute nur noch Grundmauer-spuren und einen Halsgraben gegen Norden. Die 60 mal 25 Meter große Kernburg befand sich auf einem ovalen Erdkegel.

Als Burgstall, auch Burgstelle, Altburgstelle,  bezeichnet man eine Burg , von der noch weniger erhalten ist als eine Ruine. Die Fachliteratur kennt zudem den Begriff abgegangene Burg, der meist mit der Bezeichnung „Burgstall“ gleichzusetzen ist.

 

Im Fall der Ödenburg ist dies gut darzustellen. Im folgenden Bild sehen wir einen Rest des Halsgraben, im Wald kaum zu erkennen.

 

Betrachtet man Luftaufnahmen des winterlichen Walds, ist die bewaldete Burg als Oval gut zu erkennen, da der Wald über der Burgstelle sich anders darstellt. Der Boden in der Burg ist nicht so tiefgründig, sodas der Pflanzenwuchs dort nicht so stark ist, wie im natürlichen Boden.

 

 

 

Ganz klar wird jedoch die Struktur des Burgareals in der nachfolgenden Bodenreliefkarte der Byerischen Vermessungsverwaltung. Dort sind die Wall- und Grabenspuren eindeutig zu erkennen.

 Zur Geschichte der Burg und zu den Grafen von Abenstein bitten wir um Informationen.

 

 

Literatur

  • Werner Meyer: Burgen in Oberbayern – Ein Handbuch. Verlag Weidlich, Würzburg 1986, ISBN 3-8035-1279-4.

  • Friedrich Wilhelm Krebs: Burgen des Deutschen Mittelalters - Grundriss-Lexikon Verlagshaus Würzburg GmbH& Co KG, Würzburg 2000 ISBN 3-88189-360-1

 

 

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