Nächste Termine

19.09.18  19.30  Septembertreffen  im Andechser Hof Herrsching  vorher um 17.30 Besuch des Archäologischen Parks in Herrsching

17.10.18 19.00 Oktobertreffen im Wittelsbacher Hof in Utting vorher Besuch der Gasteigervilla um 17.00

16.11.18 19.30 Novembertreffen in Schondorf mit Vortrag von Albin Völk zum Thema Raunächte

05.12.18 19.30 Dezembertreffen in Eresing mit Vortrag von Klaus Horney zum Thema "Landsberger Bund vom 1.6.1556

 

 

 

Ein besonderes Museum "Schichtwerk Gilching"

"Begeben Sie sich auf Zeitreisen durch Gilchings Geschichte", so beginnt der Flyer zum Museum. Auf kleinem Raum, übersichtlich und höchst informativ,wird der Besucher in die Zeit der Römer und Bajuwaren versetzt. Der Schwerpunkt liegt auf den in Gilching gesicherten Funden. Doch stehen diese im Kontext zu den Funden in der Ammerseeregion. Die Erkenntnisse zu den Funden sind auch auf zeitgleiche Funde in unserer Region anzuwenden. Das Museum ist einen Besuch wert. Nähere Informationen hierzu unter www.zeitreise-gilching.de .

Auf den Spuren der Augustiner Chorherren  des Stiftes Dießen

Angeregt durch einen Bericht über den Erwerb eines Weingutes namens Rauchbichl ( bzw Rauhenpuchlhof ) 1589 in Terlan durch die Diessener Augustiner  Chorherren unter dem Probst Balthasar Ginter  fanden wir heraus, daß dieses Weingut unter dem Namen Rauchenpichlhof   nach wie vor existiert. So führte uns eine dreitägige Exkursion vom 6.4. bis 8.4.18 nach Terlan.

Rauenbchl

 

 

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Ort : Grafrath; Gemarkung Wildenroth      Adresse: Jesenwanger Str.|Birkenweg 8, 82284 Grafrath

Koordinaten      nördl. Breite : 48.132015 / östl. Länge : 11.162272

Entstehungszeit : ab 1881      Nutzung bis : heute

Beschreibung

Der 34 ha große Forstliche Versuchsgarten der Bayer. Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft wurde an der 1873 eröffneten Bahnlinie München - Buchloe angelegt. Die Anlage dient bis heute dem Versuchs-Anbau fremdländischer Baumarten aus Amerika, Europa und Asien. Der älteste Mammutbaum ist über 120 jahre alt. Heute werden neben der Forstpflanzen- Züchtung auch die Auswirkungen der Luft-Schadstoffe auf Bäume erforscht. Zudem dient der Garten der Umweltbildung und ist für die Öffentlichkeit tagsüber zugänglich.

Aktuelle Nutzung

Naturwissenschaftliche Untersuchungen und Forschung

 

Geschichte zitiert aus der Homepage des Versuchsgartens unter https://www.lwf.bayern.de/wissenstransfer/versuchsgarten-grafrath

1881 wurde Prof. Dr. Robert HARTIG, Vorstand der botanischen Abteilung der Königlich Bayerischen Forstlichen Versuchsanstalt, mit der Leitung der Exoten-Anbauversuche in Bayern beauftragt. Er konnte neben einer ganzen Anzahl kleiner Versuchsanbauten im Lande auch auf eine Fläche von 8 ha zurückgreifen, die der Leiter des Reviers Grafrath, der Vater von Prof. Heinrich MAYR, mit verschiedenen ausländischen Baumarten (Douglasie, Strobe, Japanische Lärche, Roteiche), meist in Einzelmischung, bestockt hatte. Nach seiner ersten Reise nach Nordamerika, entwarf MAYR 1887 aufgrund eigener, im Ausland gesammelter Erfahrungen, einen Aufforstungsplan für Anbauversuche in Grafrath, der primär die kleinklimatischen und waldbaulichen Verhältnisse der für den Versuch vorgesehenen Baumarten berücksichtigte und zum kleinbestandsweisen Anbau führte. 1895 ging die Leitung der Anbauversuche offiziell in MAYRs Hände über, 1897 erfolgte eine Erweiterung des Geländes auf 10 ha.Eine erste Zusammenstellung von HARTIG 1892 über die Anbauversuche nennt 42 verschiedene Baumarten, fünf Jahre später sind es bereits 57 Baumarten, davon 20 Laubbaumarten.Nach dem plötzlichen Tod von MAYR im Jahr 1911 übernahm Prof. Dr. Ludwig FABRICIUS (Lehrstuhl für forstliche Produktionslehre und Institut für Waldbau und Forstbenutzung der Universität München) die Leitung des Versuchsgartens. FABRICIUS hatte bereits seit 1905 die Forstamtsaußenstelle Grafrath geleitet und war mit den örtlichen Verhältnissen bereits bestens vertraut. Zwischen 1911 und 1930 fanden Flächenerweiterungen auf 34 ha und damit bis zur heutigen Größe des Versuchsgartens statt. Unter der Leitung von Prof. E. ROHMEDER (Institut für Forstsamenkunde und Pflanzenzüchtung) wurde der Schwerpunkt der Arbeiten im Forstlichen Versuchsgarten über die Betreuung der Kleinbestände exotischer Baumarten hinaus auf Aufgaben der Forstpflanzenzüchtung und Immissionsforschung verlagert.Entscheidenden Einfluß auf die weitere Entwicklung des Gartens hatte ein Orkan, der am 26. Juli 1946 im Exotengelände zwei Drittel des Holzvorrates zu Boden warf. Neben mehreren in Deutschland einmaligen Baumarten wurden die massenreichen, älteren Douglasien- und Strobenbestände fast völlig vernichtet. Aufbauend auf bisherigen Erkenntnissen und orientiert am Zustand des Waldes, wurden in den Jahren 1970 - 1980 mehrere Versuchsprogramme angelegt, um die Resistenz von Waldbäumen gegen Umwelteinflüsse zu erforschen. An wissenschaftlichen Einrichtungen ist vor allem die durch Prof. KOCH vom Lehrstuhl für Forstbotanik aufgebaute und betreute ökophysiologische Waldversuchsstation im Grafrather Versuchsgarten zu nennen. Seit 1995 liegen die Arbeiten im Garten in den Händen von Herrn HEILANDER.

Zukünftig sollen im Garten zwar auch neue fremdländische Baumarten gepflanzt werden, aber der Schwerpunkt verschiebt sich immer mehr in Richtung Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik. Gerade die atemberaubende Artenvielfalt und die Mächtigkeit mancher Baumarten bieten den Besuchern des Gartens ein einmaliges Erlebnis.“

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