Dr. Peter Kalus, Utting Video
Überlegungen zur Uttinger Keltenschanze im Kontext mit den neueren Forschungsergebnissen
Allein in Bayern befinden sich 280 nachgewiesene Viereckschanzen; es mag mehr gegeben haben, die zerstört wurden und im Luftbild noch nicht erkannt wurden, da sie z. B. in einem Wald liegen oder überbaut wurden.  


Über Jahrhunderte haben die im Gelände deutlich sichtbaren Wallanlagen Anlass zu Spekulationen über Entstehungszeit und Zweck gegeben. Volkstümliche Deutungsversuche haben sie als versunkene Schlösser, Römerlager, Schwedenschanzen, Behausungen von Riesen u. ä. sehen wollen. Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hat sich die Überzeugung durchgesetzt, dass es sich bei den Anlagen um keltische Bauwerke handelt, entstanden in den Jahrhunderten vor der Zeitenwende. Der Sinn und Zweck der Viereckschanzen war jedoch bislang immer noch ein ungelöstes und kontrovers diskutiertes Problem. Die anfangs aufgestellte Vermutung, es handle sich um Verteidigungsanlagen der Kelten gegen die römische Eroberung oder einen anderen Gegner hat sich angesichts der verteidigungstechnisch absolut ungeeigneten Situierung als nicht haltbar erwiesen.  

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