Die Idee

Das Projekt „Kulturlandschaft Ammersee-Lech"

 

Zusammenfassung

Über Jahrhunderte prägte der Mensch durch Nutzung und Kultivierung die ihn umgebende Landschaft. Die so entstandenen „Kulturlandschaften“ sind – je nach Region verschieden – durch zahlreiche charakteristische Elemente geprägt. Durch landschaftsverändernde Prozesse, wie die Intensivierung von Flächennutzungen oder bauliche Maßnahmen, sind Kulturlandschaften und ihre historischen Elemente zunehmend von einer unumkehrbaren Zerstörung bedroht. Problematisch ist dabei nicht der Landschaftswandel an sich, sondern die hohe Geschwindigkeit und geringe Steuerung der Veränderungen.

 Ziel ist es die vorhandenen Kulturlandschaftselemente der Region , die zum Teil in den verschiedensten Dokumentationen beschrieben sind, in einer Datenbank zusammenzufassen. Diese öffentlich frei zugängliche Datenbank soll dazu dienen , Entscheidungsträgern Hilfe zur Entscheidung über die Notwenigkeit von Maßnahmen im Bereich wertvoller kultureller Elemente zu geben, im Tourismusbereich den Besuchern Hinweise auf touristisch Interessante Örtlichkeiten zu ermöglichen und besonders durch die Einbindung und Mitarbeit der Bürger am Projekt bei diesen die Wertigkeit der Region in der sie leben erfahrbar zu machen. Dabei wird automatisch der Bezug zur Heimat und dem sorgfältigen Umgang mit der eigenen Umgebung gestärkt.

Unmittelbar damit verbunden ist die Inventarisierung von Brauchtum der Region, weil nur daraus auch die Bedeutung der Kulturlandschaftselemente wie Bau- und Bodendenkmäler erfasst werden können.

Zum Projektgebiet zählt die Leader-Region Ammersee sowie angrenzende Gebiete im Landkreis Landsberg. „Leader“ ist ein Programm der Europäischen Union zur Förderung des ländlichen Raumes. Gemeinden,die gemeinsame Entwicklungsziele verfolgen, können sich zu „Leader-Regionen“ zu-sammenschließen und anschließend Fördermittel der EU erhalten. Die Region Ammersee hat Flächenanteile in den vier Landkreisen Landsberg, Starnberg, Fürstenfeldbruck und Weilheim. Zur Region gehören insgesamt 16 Gemeinden: Dießen, Utting, Schondorf, Eching, Greifenberg, Windach, Eresing, Weil, Egling, Grafrath, Inning, Wörthsee, Seefeld, Herrsching, Andechs und Pähl.

Die komplette Projektbeschreibung finden Sie unter Die komplette Projektbeschreibung

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