Am 15.5..2019 treffen wir uns um 18.30 im Gasthof am Schloss in Windach zu unserem nächsten Stammtisch. Vorher besuchen wir um 17.30 das Windacher Schloss/Rathaus. In der nachfolgenden Zusammenkunft im Gasthaus am Schloss werden wir über Windach informiertl und über das Projekt "Religiöse Flurdenkmäler" sprechen.  Wir zeigen auch eine kleine DIA-Show  über die Ausstellung über die Region Ammersee in Gniew/Polen.Gäste sind herzlich willkommen!!

 

 

 

 

Am 24. Januar fand das erste Treffen unseres Vereins in 2019 in Rott statt. Gestartet haben wir mit der Besichtigung der St. Ottilien Kapelle, begleitet von dem sachkundigen Führer Herrn Eberhard.

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St. Ottilien Kapelle Rott

Bei der Kapelle handelte es sich ursprünglich um eine hölzerne Einödkapelle, die 1483 durch eine steinerne ersetzt wurde und die sich nun im Zuge der Ausweitung des Dorfes an der Landstraße Richtung Landsberg am Ortsausgang befindet. 1775 erhielt die Kapelle nach einer Renovierung ihre jetzige Gestalt. Der Bauherr, Abt Engelbert Goggl ist mit seinem Wappen im Chorbogen verewigt. 

Die heilige Ottilie als Äbtissin befindet sich auf dem Hauptaltar in Form einer bemalten Holzfigur aus dem Jahr 1483. Das Symbol der Schutzheiligen für Augenleiden ist dargestellt durch ein aufgeschlagenes Buch mit zwei Augen. Nach einer Legende war die Landesheilige aus dem Elsass blind geboren und wurde durch ihre Taufe sehend. Oberhalb des Altars hängt ein Bildnis des heiligen Leonhard, dem Schutzheiligen der Bauern.Die barocke Ausgestaltung mit Stuck aus der Wessobrunner Schule stammt von Johann Michael Merk aus Rott, die Gemälde vom einheimischen Maler Matthäus Günther (Deckengemälde) und Sebastian Jaud. Die Seitenaltäre wurden ersetzt durch Leinwandbilder, die rechts die 14 Nothelfer im Original und links das Martyrium des hl. Andreas, wegen eines Diebstahls als Nachbildung aus dem Jahr 1983, zeigen. Bemerkenswert in dieser Kapelle ist eine in seiner Größe ungewöhnliche Votivtafel, die die Heilung eines blinden Kindes bekundet.

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Dorfmuseum Rott

Im alten Pfarrhof befindet sich das Dorfmuseum Rott. In einem der zwei Räume des kleinen örtlichen Museums werden als Dauerausstellung bäuerliche und landwirtschaftliche Gegenstände und Geräte gezeigt sowie die Torfgewinnung in der Region durch Torfstich. Bei der anstrengenden Arbeit der Torfgewinnung in den Filzen der Region wurde die gesamte Familie einbezogen. Kinder schichteten die Torfstücke, die als Brennmaterial Verwendung fanden, zum Trocknen auf, bevor sie im Torfstadl gelagert wurden. Im zweiten Raum des Museums finden wechselnde Ausstellungen zu besonderen Themenbereichen mit Bezug zum Ort statt, wie zum Beispiel: „Die Dorfschule“, „Die Aussiedler“ oder die „Tante Emma Läden“.

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Vereinssitzung im Gasthaus Seehäus´l 

Im Anschluss an die Führung haben wir am Engelsrieder Moorbadsee unsere Vereinssitzung abgehalten, nachdem uns Herr Erhard noch einen kurzen Überblick über die Entwicklungsgeschichte der Ortschaft Rott gegeben hat. 

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